Sonntag, 15. April 2018

Rezension zu "Super Bodyguard"

Titel: Super Bodyguard
Autor: Chris Bradford
Verlag: cbj
Seitenanzahl: 255
ISBN: 978-3-570-40365-5

Inhalt

Einer Kugel kann man nicht entkommen - aber was,
wenn jemand in der Lage ist, sie abzufangen?


Als der 15-jährige Troy in London mitten in einen Terroranschlag gerät, entdeckt er, dass er eine schier unglaubliche Eigenschaft besitzt: Kugeln können ihm nichts anhaben! Und nun überschlagen sich die Ereignisse in Troys Leben, denn eine Geheimorganisation wird auf ihn aufmerksam und wirbt ihn als Bodyguard an. Dort trifft er auf andere Jugendliche, die ebenfalls über ähnlich ungewöhnliche Kräfte verfügen. Gemeinsam stehen ihnen nun hochbrisante Aufträge als Super-Bodyguards bevor ...


Wie kam ich zum Buch?

Ich habe schon viel von den anderen Büchern dieses Autors gehört und wollte jetzt auch einmal ein Buch von ihm lesen.



Meine Meinung

Von diesem Buch war ich bedauerlicherweise maßlos enttäuscht.
Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, war mir klar, dass ich vom Schreibstil nicht allzu viel erwarten brauchte, doch das störte mich nicht, denn ich dachte, dass eine gute Story das leicht wieder ausgleichen könnte. Dazu kam es aber nicht.
Bleiben wir gleich beim Schreibstil. Dieser ist wirklich sehr, sehr einfach. Ich hatte das Gefühl, das Buch wäre von einem Teenager geschrieben worden oder als Kinderbuch konzipiert. Dafür ist es aber eindeutig zu brutal mit den vielen Toten. Das einzig Gute an diesem Schreibstil ist, dass man das Buch schnell und flüssig lesen kann, trotz einiger Wiederholungen. Es ist kein Problem das Buch in wenigen Stunden zu beenden.
Wie schon erwähnt habe ich mich aufgrund der Leseprobe für das Buch entschieden. Der Anfang erschien mir ziemlich interessant und ich wollte wissen, wie es weiter geht. Leider konnte sich diese Spannung nicht halten. Obwohl es der Story nicht an Action fehlt, nimmt die Spannung meiner Meinung nach immer weiter ab. Ein Grund dafür sind fehlende Komplexität bei Charakteren und Story. Der Autor lässt einen Kampf auf den nächsten folgen und vernachlässigt dabei komplett die Charaktere. Bis auf Troy, der der erzählende Protagonist ist, sind alle anderen zu einem flachen und nicht näher erläuterten
Sidekick-Dasein verdammt.
Außerdem wird es auch irgendwann langweilig wenn die Handlung nur noch aus Schüssen, Weglaufen und Kämpfen besteht. Ein bisschen mehr Abwechslung hätte wirklich gut getan.
Hinzu kommt noch, dass die Story einige Lücken oder auch Ungereimtheiten aufweist, was einerseits verständlich ist, wenn man sich die Seitenzahl anschaut, dem Lesevergnügen jedoch trotzdem schadet.
Alles in allem ist es bei Super Bodyguard wie bei vielen anderen Büchern auch: gute Idee, unbefriedigende Umsetzung.
Ich bin mir auch nicht ganz sicher, welche Zielgruppe hier angesprochen wird. Erwachsene werden sich wohl kaum an dem Buch erfreuen können. Für mich als Jugendliche waren Schreibstil und Story auch noch zu schlicht. Für Kinder dürften diese zwar ansprechend sein, jedoch fließt zu viel Blut, als das man das Buch einem Kind geben möchte. Die Zielgruppe umfasst also bloß die paar Jahre zwischen dem Kind-Sein und dem Teenageralter, was doch nun wirklich ein kleiner Bereich ist und allen anderen kann ich das Buch nicht empfehlen.


💗💗 von 💗💗💗💗💗




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