Sonntag, 11. Juni 2017

Rezension zu "Under Ground"

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Titel: Under Ground
Autor: S. L. Grey
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-43810-1
Seitenanzahl: 383


Inhalt

Ein tödliches Grippevirus versetzt die Welt in Panik.

Um zu überleben, begibt sich eine Gruppe Flüchtender unter die Erde.

In der abgeschotteten Welt eines Luxusbunkers glauben sie sich in Sicherheit.

Doch der schlimmste Feind lauert bereits unter ihnen.

Sie selbst ...


Wie kam ich zum Buch?

Eine Freundin von mir hat überlegt. eine AG zum Lesen an unserer Schule zu gründen und mit der Unterstützung unserer Deutschlehrerin fanden dieses Schuljahr die ersten beiden Treffen statt. Dieses Buch war das erste, dass wir entschieden hatten zu lesen. Was ich in dieser Rezension schreibe, stellt nicht nur meine Meinung sondern auch die der anderen Mitglieder dar, da wir das Buch ziemlich ähnlich empfanden.


Meine Meinung

Die grundsätzliche Story, dass so verschiedene Menschen auf relativ engem Raum eingesperrt sind, um sich vor einem Virus zu retten, schien sehr vielversprechend und spannend, jedoch ließ die Umsetzung zu wünschen übrig.
Von Anfang an wird der Fokus eher auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und das Leben im Bunker gelegt als auf den tobenden Virus. Dies ist an sich überhaupt kein Kritikpunkt, jedoch sind meiner Meinung nach die Figuren zu oberflächlich gestaltet, sodass dieser Aufbau nicht funktioniert. Man erfährt zwar einiges über  die Leben der Charaktere, aber ihr emotionaler Zustand und ihre Gedanken werden dem Leser meist nicht offenbart. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass fast alle so unsympathisch wirkten. Jetzt kann auch bestimmt jeder verstehen, dass es nicht unglaublich viel Spaß macht, ein Buch zu lesen, dass die Personen in den Vordergrund stellt, einem die aber fast alle unsympathisch sind. Das hat mich an dem Buch ziemlich gestört und hat auch zu einem anderen Problem geführt.
Das Buch ist anfangs nicht sonderlich spannend. Es wird erschöpfend berichtet, wie die verschiedenen Leute ankommen, sich im Bunker einrichten, ...
Erst gegen Ende hin passiert dann etwas. Wobei etwas untertrieben ist. ALLES passiert. Ich fühlte mich nach dieser recht spannungslosen Zeit richtig überrumpelt damit., dass plötzlich so viel geschah und die Personen wie die Fliegen starben.
Das bringt uns zu einem neuen Thema: dem Täter. Über diesen werde ich natürlich nicht viel sagen. Es fällt lediglich auf, dass es für den Täter gar keine Hinweise gibt. Man hat überhaupt keine Chance aufgrund von logischen Schlussfolgerungen, den Täter zu identifizieren, was ich nicht so gut finde, denn so ist der Täter am Ende einfach da.
Man kann das Buch zwar lesen, muss man aber nicht, da es bestimmt bessere Bücher zu dem Thema gibt.

♥♥♥ von ♥♥♥♥♥

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