Freitag, 16. Juni 2017

Rezension zu "Tschick"


Titel: Tschick
Autor: Wolfgang Herrndorf
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3-499-25991-3
Seitenanzahl: 365


Inhalt

Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Assi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.


Wie kam ich zum Buch?

Aus Gründen, die uns nicht genannt wurden, mussten wir zum Ende des Schuljahres dieses Buch lesen. Glücklicherweise war es ein Satz Bücher von der Schule, sodass wir das Buch nicht kaufen mussten.


Meine Meinung

Von Büchern, die man in der Schule liest, kann man generell nicht viel erwarten, aber dieses hier fand ich einfach nur schrecklich.
Ich versuche mich möglichst kurz zu fassen, da ich zu diesem Buch eigentlich nichts Gutes zu sagen habe.
Der gesamte Schreibstil hat mir absolut nicht gefallen und gerade die häufig verwendete und sehr gewollt klingende Jugendsprache war grässlich. Manchmal merkt man einfach, wenn ein jugendlicher Charakter von einem Erwachsenen gestaltet wurde.
Außerdem kam nicht mal annähernd Spannung auf. Ich hätte das Buch an jeder Stelle abbrechen können und es hätte mich nicht im Geringsten interessiert, wie es weiter geht. Zumal schon der Einstieg so extrem ekelhaft war, dass mir schon da jegliche Lust abhanden gekommen war.
Für mich eindeutig eins der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe.

von ♥♥♥♥♥

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