Samstag, 27. August 2016

Rezension zu "Eine magische Weltgeschichte"

Titel: Eine magische Weltgeschichte - Die acht Zepter
Autor: Marco Wagner
Seitenanzahl: 195
Verlag: AAVAA
ISBN: 978-3-8459-1936-2

Inhalt

Ohne jede Erinnerung erwacht ein junger Mann auf Ethon, dessen fantastische Welt durch den "Rat der Propheten" mit Hilfe von sieben magischen Zeptern gelenkt wird. Über die Zeitalter hinweg kam es immer wieder zu Machtmissbrauch und Katastrophen, was zum fortschreitenden Verfall des Lebenraums geführt hat. Hineingeworfen in diese fremde Welt gerät der junge Mann in die Suche nach dem legendenumwobenen "Eisernen Zepter", in das die einheimischen Bewohner von Ethon auf unterschiedliche, rätselhafte Weise ihre Hoffnung setzen.

Wie kam ich zum Buch?

Der Autor hat mich angeschrieben und gefragt, ob ich Interesse daran hätte sein Buch zu lesen und zu rezensieren. Da habe ich natürlich gerne zugesagt.

Meine Meinung

Hier ist der Name Programm, mit besonderer Betonung auf "Geschichte". Wer ein actiongeladenes Buch voller Spannung sucht, wird hier meiner Meinung nach nicht befriedigt. Aufgrund der doch recht wenigen Seiten bleibt nicht gerade viel Platz für Handlung, besonders nicht in einer selbst erdachten Fantasywelt, aber ich finde trotzdem, dass man mehr aus der Geschichte hätte rausholen können. Natürlich muss so eine neue Welt erklärt werden, aber wenn darauf der Großteil der Geschichte verwendet wird, kann das schnell langatmig werden. Besser gelöst wurde dies zum Beispiel in Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten, wo es ebenfalls nicht viele Seiten gibt.
Wegen dieses Aufbaus konnte mich das Buch leider nicht wirklich fesseln, da es mehr oder weniger keine richtige Handlung gab. Er zieht umher, bekommt dieses und jenes erklärt, trifft jemand neuen, zieht weiter ... Das Ende hingegen fand ich ziemlich interessant.  
Desweiteren empfand ich es als schwierigzu dem Protagonisten eine Beziehung aufzubauen. Da er keine Erinnerung hat und es wenig Situationen gibt, in denen er wirklich aktiv Entscheidungen treffen muss, konnte ich nicht wirklich herausfinden, wie er ist und somit auch keine Beziehung zu ihm aufbauen. Das ganze Buch über war er wie ein Fremder, obwohl das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde.
Der Schreibstil war wirklich flüssig und angenehm zu lesen.
Obwohl vieles das ich hier geschrieben habe negativ klingt, war das Buch keinesfalls schlecht. Es war einfach anders. Alles in allem ein gutes Buch, das in einer faszinierenden Welt spielt, aber Ptenzial nach oben hätte.


♥♥♥ von ♥♥♥♥♥ 

Kommentare:

  1. Hey
    Ich habe gerade deinen Blog entdeckt und finde ihn richtig schön. Ich bin auch gleich mal als Leser dageblieben. ;) Vielleicht hast du ja lust auch bei mir mal vorbeizuschauen. Darüber würde ich mich sehr freuen. :)
    LG Benedikt von
    http://beneaboutbooks.blogspot.de/

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    1. Hi,

      Danke für das Kolmpliment :) Natürlich schaue ich bei dir auch gerne mal vorbei

      LG

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