Sonntag, 21. Februar 2016

Rezension zu "Schattenkuss"

Titel: Schattenkuss
Autorin: Inge Löhnig
Seitenanzahl: 252
Verlag: Arena
ISBN: 978-3-401-06541-0

Inhalt

Der Tod ihrer Großmutter lässt Lena ziemlich kalt. Schließlich hat sie sie acht Jahre lang nicht gesehen - und deshalb eigentlich auch keine Lust, ihre Mutter in das verschlafene Dörfchen Altenbrunn zu begleiten, um letzte Formalitäten zu regeln. Doch dann taucht plötzlich immer öfter der Name Ulrike in den Gesprächen auf und Lena hört zum ersten Mal, dass sie eine Tante hat, die sich seit zwanzig Jahren nicht mehr bei ihrer Familie hat blicken lassen. Einziges Lebenszeichen ist jedes Jahr eine Postkarte. Als Lena beginnt, Nachforschungen anzustellen, stößt sie schnell auf eine Mauer aus Schweigen, Misstrauen und Aggression. Stück für Stück erkennt sie, dass etwas Furchtbares in Altenbrunn geschehen ist ... und dass einige Dorfbewohner allen Grund haben, die Wahrheit zu fürchten.



Meine Meinung

Insgesamt fand ich diese Geschichte in sich sehr stimmig und interessant. Es war zwar nicht wirklich ein Thriller, doch das hat mir ausnahmsweise einmal nichts ausgemacht. Ich denke viele können sich in die Situation von Lena hinein versetzen. Wer möchte schon als Teenager in ein verschlafenes Kaff? Deshalb ist es ziemlich verständlich, dass man sich jede Ablenkung sucht, die man finden kann. In Lenas Fall ist es die Aufdeckung der Geschichte um ihre Tante Ulrike.
Was ich aber ziemlich abstoßend finde, ist die andere Ablenkung, die sich Lena sucht. Ihre Beziehung zu Benno finde ich einfach nur krank. Als diese Beziehung anfing, machte mir das Lesen weniger Spaß. Diese naiven Mädchen, die sich von pädophilen Männern, die Dreck am Stecken haben, angezogen fühlen, verstehe ich nicht.


♥♥♥♥ von ♥♥♥♥♥

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